netzwerk-m

Kernthemen des netzwerk-m

Gemeinsame Kernthemen unser Mitgliedswerke sowie der netzwerk-m Verbandsarbeit

Bildung und Religion

Alle Menschen haben Würde und Freiheit. Christen verstehen dies als Geschenk Gottes und als Auftrag, ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten.

Gott hat die Menschen nach seinem Bilde gemacht (1. Mose). Wir sind neugierig und sehnen uns nach Vervollkommnung. Wir erfahren aber, dass wir Fehler machen und schuldig werden vor unseren Mitmenschen und vor Gott. Deswegen ist Gottes Vergebung wesentlicher Teil unseres Menschenbildes.

Christliche Bildung vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse, betrachtet und versteht diese Erkenntnisse aus der Sicht des Glaubens. Sie integriert eine fächerübergreifende Zusammenschau von Natur-, Human-, Sozial- und theologischer Wissenschaft. Ein so gestaltetes christliches Weltbild dient als Grundlage für Sinnstiftung, Lebensführung sowie Gestaltung von Gesellschaft und Kultur.

Christliche Bildung fördert und fordert Leistung. Sie benennt Fehlverhalten und lernt zu vergeben. Sie schafft Selbstbewusstsein, Vertrauen und Offenheit für andere Menschen und ermutigt zu verantwortlichem Handeln in Kirche und Gesellschaft.

 

 

Evangelisation und Mission

„Seid immer bereit, denen Rede und Antwort zu stehen, die euch nach eurem Glauben und eurer Hoffnung fragen“. Diese Worte aus dem Petrusbrief der Bibel verstehen wir als Sinn des Christseins. Der Glaube an Jesus Christus verleiht unserem Leben Hoffnung und bildet die Grundlage, ihn zeugnishaft zu zeigen - in Worten oder in Taten - so wie es Franziskus von Assisi passend beschrieb: „Predige das Wort zu jeder Zeit; wenn nötig, benutze Worte“.

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

An erste Stelle steht das Wohl des Menschen, unabhängig seiner religiösen Überzeugungen, Kultur, Herkunft und Weltanschauung. Unsere Mitgliedwerke investieren sich national sowie international in Initiativen, die die Lebensumständen von Armen oder benachteiligen Menschen lindern. Die Ermächtigung zur Versorgung für Familien  und sich selbst ist netzwerk-m wichtig, damit sie langfristig eine hoffnungsvollere Zukunft genießen können. Bei humanitären Katastrophen gehören wir zu den ersten, die sich aufmachen, um das Leben von Betroffenen zu retten und zu erhalten und um zerstörte Existenz wieder aufzubauen.

 

Beispielprojekte aus unseren Mitgliedswerken:

Hoffnung für Straßenkinder – Christ for Asia

Auf den Philippinen sind etwa 1,5 Millionen Straßenkinder zu finden. Sie betteln an roten Ampeln, verkaufen Zigaretten an Bushaltestellen, stehlen in Kaufhäusern und schlafen auf der Straße. Gesellschaftlich werden sie abgelehnt und oft als Kriminelle abgestempelt oder als Plage gesehen. Zerbrochene Familien, Hunger, Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung treiben diese Kinder auf die Straße. Doch dort geraten sie meist nur noch tiefer in den Sog von Armut, Gewalt, Drogen und Gesetzlosigkeit.

Ein großes Team von Mitarbeitern, Hauseltern, Lehrern, Sozialarbeitern, Missionaren und jugendlichen Freiwilligen (FSJ) ist in unterschiedlichen Diensten zum Wohle der Straßenkinder im Einsatz. Fünfundsiebzig Kinder erfahren in zwei Kinderheime Versorgung, Annahme und Zugehörigkeit. In der dazugehörigen Nehemiah-Schule können Kinder aus unseren Heimen und aus den Elendsvierteln Cebus kostenlos zur Schule gehen und ihren Schulabschluss machen. Wöchentlich werden etwa 1.100 Kinder in Slumvierteln durch Essensausgaben versorgt. Beim 2013 Taifun beteiligten wir uns an Lebenserhaltungsmaßnahmen für Opfer und unterstützen den Wiederaufbau von 1.000 Häusern.

Mehr Infos unter www.jms-altensteig.de/mission/christforasia

Waisenkinder am Dach der Welt – Hilfe für Nepal

In Zusammenarbeit mit der Himalaya Gospel Church in Katmandu helfen wir Nepals Waisen- und Straßenkindern, auch „abandonned children” (aufgegebene Kinder) genannt. Unser Ziel ist es, diesen Kindern wieder eine Perspektive in ihrem Leben zu geben. Hundert Patenschaften ermöglichen die Unterbringung, Ernährung, medizinischer Versorgung sowie die schulische Bildung dieser Kinder auf dem Land sowie in einem von uns unterstützten Kinderheim in Katmandu.

Hilfseinsätze werden in abgelegenen Bergdörfern geführt, um die Not der ärmsten der Armen zu lindern. Nach dem verheerenden Erdbeben 2017 verteilten wir zuallererst Nahrungsmittel, Trinkwasser sowie Zeltplanen und in einem zweiten Gang Wellblech für die Abdeckung von provisorischen und später wiedergebauten Unterkünfte.

Mehr Infos unter www.jms-altensteig.de/mission/hfn

Flüchtlinge, Integration und Migration

Neben einer Willkommenskultur sind unter anderem hohe interkulturelle und sprachliche Kompetenzen sowie Erfahrung mit den Migrationsbehörden notwendig, um die Integration von Flüchtlinge und Menschen aus fremden Ländern in Deutschland erfolgreich zu stemmen. Wir begegnen diesen Menschen wertschätzend und bieten ihnen praktische und materielle Unterstützung. Wir wünschen uns, dass Deutschland für sie ein echtes Zuhause wird, in dem sie am gesellschaftlichen Leben aktiv Anteil haben.

 

 

Freiwilligendienste

„Wir wollen Euch wachsen sehen!“ Mit dieser Vision haben die Referentinnen und Referenten unserer Freiwilligendienste drei Entwicklungs-Dimensionen im Fokus: 1. Die uns anvertrauten Freiwilligen, 2. Anleiterinnen und Anleiter in den uns angeschlossenen Einsatzstellen, 3. das eigene Team von Mitarbeitenden der Freiwilligendienste bei netzwerk-m.

Im miteinander Arbeiten nutzen wir die vorhandene Kompetenzen und Potentiale aller Akteure, um ein vielfältiges Angebot anzubieten und uns gegenseitig in unserer Arbeit zu unterstützen. Wir gewährleisten damit die Qualität in der Arbeit mit Freiwilligen, sodass Einsatzstellen, Freiwillige, Träger und die Gesellschaft gemeinsam hiervon profitieren. Zielsetzungen sind eine qualitativ hochwertige Seminararbeit, sowie eine intensive, kompetente als auch partnerschaftliche Begleitung aller Freiwilligen und Anleitenden.

In unserer pädagogischen Begleitung vermitteln wir Kompetenzen zur Bewusstwerdung, Verarbeitung und Reflexion von persönlichen Standpunkten und Begabungen. Es gilt, unsere Freiwilligen zu stärken: „Wir wollen Euch wachsen sehen“ verstehen wir dabei als Fördern und konstruktives Herausfordern zur Meinungsbildung, zur Verantwortung und zum Glauben.

Mehr Infos zu den Einsatzstellen und Plätzen in unseren Freiwilligendienst unter: www.deinjahr.org

 

 

Gästehäuser und Freizeitheime

Die Tagungs- und Gästehäuser der netzwerk-m Mitglieder bieten vielzählige Freizeitangebote, Weiterbildungen sowie Möglichkeit für Austausch und Begegnung oder einem naturnahen Urlaub.
Empfehlung des Hauses gibt Übersicht zu Häusern unserer Mitglieder und Freunde.

Gemeinnützige Verwaltung

Mitgliedern und Freunden bietet netzwerk-m verschiedene Hilfsmittel für die Organisation und Verwaltung eines gemeinnützigen Vereins zur Verfügung:

  • Handbuch Recht und Orga mit einem kompakten Überblick über (fast) alle relevanten Fragen rund um die gemeinnützige Tätigkeit im In- und Ausland. Das Handbuch kann mit einem Abonnement für einen passwortgeschützten Intranetzugang mit Beratung durch den Redaktionsleiter und unserem Newsletter zu aktuellen Fragen (Versand 8-10 jährlich) kombiniert werden.
    Gehaltsstruktur christlicher Werke (Vorschläge für die Eingruppierung der in einem gemeinnützigen Werk vorkommenden Berufsgruppen mit Gehaltstabellen).
  • Tagungen für Geschäftsführung, Verwaltungsleitung, Sachbearbeitung, Sekretariat, Buchhaltung.
  • Vermittlung von gemeinnützigkeitserfahrenen Steuerberatern und Rechtsanwälten.

 

 

Glaube und Gesellschaft

„Suchet der Stadt Bestes“, Jer. 29,7.
Ob als Studierende, Schullehrer, Geschäftsleute oder Sozialarbeiter – wir bringen uns gewinnbringend in unsere Gesellschaft ein und dienen ihr als ein selbstverständlicher Ausdruck unseres christlichen Glaubens.

Werksbeispiele: Campus für Christus (Studierende), Christen in der Wirtschaft (Geschäftsleute)

 

 

Jugend und Familien

Viele Mitgliedswerke begleiten Kinder, Jugendliche und Familien auf ihrem Lebensweg. Sie tun das auf der Grundlage eines biblisch fundierten Menschenbildes. Die Bibel lehrt, dass vor Gott jeder Mensch gleich kostbar und einzigartig ist. Gottes Liebe gilt allen Menschen, so unterschiedlich sie als Typen auch sind, und egal ob heranwachsend, auf Partnersuche, verliebt, verheiratet, Single, verwitwet oder geschieden.

 

 

Jugendkirchen, Gemeindearbeit, Lebensgemeinschaften und Kommunitäten

Christliches Leben braucht Gemeinschaft. In unserem Netzwerk finden sich viele unterschiedliche Formen für viele Zielgruppen. Es gibt attraktive Jugendkirchen, die alle Generationen umfassenden Gemeinden, außerdem Lebensgemeinschaften und Kommunitäten, deren Mitglieder verschiedenen Konfessionen angehören, die verbindlich miteinander leben und die sich einem bestimmten gesellschaftlichen Auftrag widmen.

Menschenrechte und Religionsfreiheit

Wir stehen uneingeschränkt hinter Artikel 18 der UN Menschenrechtscharta, die jedem Mensch ein Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit gewährt, das ebenso einschließt, seine Religion oder Weltanschauung wechseln zu dürfen sowie seine Religion oder Weltanschauung alleine oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulturhandlung zu bekennen.

In Deutschland bildet dieses verfassungsgeschützte Recht einen Grundpfeilen unseres gesellschaftlichen Lebens, ganz im Gegensatz zu anderen Regionen dieser Welt, in denen dies eingeschränkt oder hegemonisch praktiziert wird und wo dabei, einzelne Menschen oder ganze Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen oder benachteiligt werden.

Wir unterstützen unsere Mitglieder darin, dass aufgedeckte Verstöße oder religionsmotivierte Verfolgung innerhalb ihrer Wirkungskreise, der Politik und zuständigen Ministerien und Behörden gemeldet und in Zusammenarbeit mit ihnen beseitigt werden.

 

 

Musik und Sport

Musik und Sport begeistert und bringt Menschen auf besondere Weise zusammen. netzwerk-m-Werke überwinden im Bereich Sport und Musik jedoch nicht nur sprachliche und kulturelle Grenzen. Durch die Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben fördern sie ein Mit- und Füreinander, stärken Austausch und überwinden Grenzen religöser Zugehörigkeiten in unserer Gesellschaft.

Zusammenarbeit mit politischen Amtsträgern, Ministerien und Behörden

Unser Ansatz in Zusammenarbeit mit Politikern, Ministerien und Behörden ist, ihnen in gemeinsamen Themen durch unsere Kernkompetenzen zu dienen. Wir streben nach gelebten Beziehungen zu allen Parteien, um sie in der Entwicklung von basis- bzw. bürgernaher Politik zu unterstützen. Dies geschieht bedarfsorientiert auf kommunalen, Landes-, Bundes-, EU- und UNO-Ebene.

 

 

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