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Kernthemen des netzwerk-m

Unsere gemeinsamen Kernthemen bilden die vielseitigen Kompetenzen in unserem Verband ab. Dazu hier einige Beispiele aus unseren Mitgliedsorganisationen und der Verbandsarbeit.

Bildung und Religion

Alle Menschen haben Würde und Freiheit. Christen verstehen dies als Geschenk Gottes und als Auftrag, ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten.

Gott hat die Menschen nach seinem Bilde gemacht (1. Mose). Wir sind neugierig und sehnen uns nach Vervollkommnung. Wir erfahren aber, dass wir Fehler machen und schuldig werden vor unseren Mitmenschen und vor Gott. Deswegen ist Gottes Vergebung wesentlicher Teil unseres Menschenbildes.

Christliche Bildung vermittelt wissenschaftliche Erkenntnisse, betrachtet und versteht diese Erkenntnisse aus der Sicht des Glaubens. Sie integriert eine fächerübergreifende Zusammenschau von Natur-, Human-, Sozial- und theologischer Wissenschaft. Ein so gestaltetes christliches Weltbild dient als Grundlage für Sinnstiftung, Lebensführung sowie Gestaltung von Gesellschaft und Kultur.

Christliche Bildung fördert und fordert Leistung. Sie benennt Fehlverhalten und lernt zu vergeben. Sie schafft Selbstbewusstsein, Vertrauen und Offenheit für andere Menschen und ermutigt zu verantwortlichem Handeln in Kirche und Gesellschaft.

Beispiel aus unseren Mitgliedswerken:

Liebenzeller Mission – Investition in Bildung: in Deutschland und weltweit

Theologische Ausbildung und Weltmission sind bei uns seit jeher eng miteinander verbunden. Studierende an der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL) werden qualifiziert vorbereitet für eine Arbeit als Pastor/in, Gemeindegründer/in, Jugendreferent/in oder Sozialarbeiter/in im In- und Ausland. Die Liebenzeller Mission war die erste Missionsgesellschaft, die Träger einer Hochschule in Deutschland ist. Die Interkulturelle Theologische Akademie bildet in einem praxisnahen Studium mit internationalem staatlich anerkannten Hochschulabschluss angehende Missionare und Gemeindehelfer aus – zielgerichtet, dynamisch und leidenschaftlich.

Weltweit fördern wir Projekte, die Menschen Bildung ermöglichen. Zum Beispiel an der Amano-Schule in Sambia. Dort bekommen 140 Kinder eine qualitativ hochwertige und an christlichen Werten orientierte Schulbildung. Die Schule ist sehr international. Sowohl die Mitarbeiter der Schule als auch die Schüler kommen aus vielen verschiedenen Ländern. Kinder von Missionaren und sambischen Geschäftsleuten leben und lernen zusammen mit Waisen und benachteiligten Kindern, deren Freiplätze über Schulgelder und Patenschaften finanziert werden.

Weitere Informationen: www.ihl.eu

Verband Evangelischer Bekenntnisschulen e.V.

Bekenntnis-Schulen sind ein Grundrecht unserer Verfassung (Artikel 7). So sind in Deutschland 125 staatlich anerkannte Bekenntnisschulen und 18 Kitas durch Eltern gegründet worden, die mehr als 25.000 Kindern erstklassige Bildung und Erziehung bieten. Bekenntnisschulen müssen, so fordert es das Bundesverwaltungsgericht seit 1992, ein religiöses Bekenntnis haben, das den Schulbetrieb in seiner Gesamtheit durchdringt – meist ist dies die „Gemeinsame Basis des Glaubens“ der Deutschen Evangelischen Allianz. Diese Bekenntnisschulen und Kitas haben sich im Verband Evangelischer Bekenntnisschulen e.V. (VEBS) zusammengeschlossen, der ihre Interessen wahrnimmt und sie mit Dienstleistungen wie Mitarbeitendenwerbung, Fortbildung und Beratung unterstützt.

Weitere Informationen: www.vebs-online.de

Evangelisation und Mission

„Seid immer bereit, denen Rede und Antwort zu stehen, die euch nach eurem Glauben und eurer Hoffnung fragen“. Diese Worte aus dem Petrusbrief der Bibel verstehen wir als Sinn des Christseins. Der Glaube an Jesus Christus verleiht unserem Leben Hoffnung und bildet die Grundlage, ihn zeugnishaft zu zeigen - in Worten oder in Taten - so wie es Franziskus von Assisi passend beschrieb: „Predige das Wort zu jeder Zeit; wenn nötig, benutze Worte“.

 

Beispiele aus unseren Mitgliedswerken:

Vielfalt, Partnerschaft, Nachhaltigkeit und Gebet

… sind wesentliche Eigenschaften, die das christliche Missions- und Hilfswerk DMG interpersonal e.V. (Sinsheim) prägen. 350 Mitarbeiter sind über 105 Partnerwerke in 80 Ländern weltweit in sozialen und kirchlich-missionarischen Aufgaben unterwegs.

Europa

Unsere Seemannsmissionare arbeiten im riesigen Hafen von Rotterdam. Sie gehen an Bord der großen Containerfrachter und ermutigen die Mannschaft. Seeleute sind oft ein dreiviertel Jahr ununterbrochen an Bord, bevor sie ihre Familien in Pakistan, dem Nahen Osten oder auf den Philippinen wiedersehen. Sie leben isoliert und sind dankbar für Zuspruch. Die DMG-Mitarbeitenden im Hafen schenken ihnen Telefonkarten für den Anruf zu Hause und Zeitungen in ihrer Sprache. Sie hören zu und veranstalten Bibelabende, ermutigen und geben die Frohe Botschaft weiter.

Afrika

Theologe Matthias Hoffmeier ist Dozent an einer kleinen theologischen Ausbildungsstätte in der Region Maputo, Mosambik. Er begleitet als Mentor Absolventen beim Aufbau christlicher Gemeinden. Kürzlich haben sie ein zwei Hektar großes Gelände nahe einer neuen Straße gekauft, an der eine wachsende Siedlung entsteht. Sie bauten gemeinsam eine kleine Kirche und feiern nun erstmals Gottesdienste und Abendmahl. Menschen kommen zum Glauben.

Asien

In vielen Ländern werden Gehörlose kaum gefördert und verkümmern. In Zusammenarbeit mit christlichen Gemeinden vor Ort bauen wir ein Zentrum auf, in dem sie Gemeinschaft erleben, unterstützt werden und miteinander Gottesdienste in Gebärdensprache feiern. Die lokale Gemeinde hat aus Eigenmitteln bereits den Rohbau erstellt. Nun geht es an den Innenausbau und die Ausstattung: Heizung, Küche, Stühle, Tische, Waschmaschine, Beamer und mehr. Wir helfen, dass Gehörlose Gottes Liebe erfahren.

Amerika

90 Prozent aller Sprachen weltweit sind bis heute nicht verschriftlicht – in vielen gibt es noch keine Bibel. Mitarbeitende in Mexiko übersetzen das Buch der Bücher in die Sprachen indigener Völker. Michael und Lisa Schmid beispielsweise tun das bei den 100.000 Tarahumaras. „Unser Ziel ist, dass viele Tarahumaras zum Glauben an Jesus Christus finden und ewiges Leben bekommen. Wir wollen mit ihnen reden können und die Bibel in ihre Herzenssprache übersetzen“, erklärt Ehepaar Schmid.

Weitere Information: www.DMGint.de

 

ERF Medien – Damit Menschen Gott kennen lernen

Als christliches Medienunternehmen möchten wir nichts lieber, als dass Menschen Gott kennenlernen und Er ihr Leben verändert. Daher suchen wir die besten medialen Möglichkeiten, um Menschen einfach, einladend und respektvoll Gott näherzubringen. Über zwei Radiosender, mehrere TV- und Videoinhalte, Web und Social Media berichten wir verständlich und authentisch darüber, wie der Glaube an Jesus Christus Leben verändert.

Mit dem Angebot BibleServer bringen wir zum Beispiel die Bibel ins Internet – in mehr als 20 Sprachen und über 40 Übersetzungen. Egal wo und egal wann – so steht die Bibel jederzeit jedem zur Verfügung. Und mit unserer Sendereihe ERF MenschGott, die unter anderem auch auf YouTube angeschaut werden kann, erzählen wir wie die Begegnung mit Gott Leben verändern kann. Manche Geschichten sind spektakulär, manche eher leise, aber alle tief berührend. Wer lieber Radio hört, findet bei ERF Plus sowohl aktuelle und beliebte Musik christlicher Künstler als auch herausfordernde und inspirierende Impulse zum Leben mit Gott.

Weitere Informationen: www.erf.de

Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe

An erste Stelle steht das Wohl des Menschen, unabhängig seiner religiösen Überzeugungen, Kultur, Herkunft und Weltanschauung. Unsere Mitgliedwerke investieren sich national sowie international in Initiativen, die die Lebensumständen von Armen oder benachteiligen Menschen lindern. Die Ermächtigung zur Versorgung für Familien  und sich selbst ist netzwerk-m wichtig, damit sie langfristig eine hoffnungsvollere Zukunft genießen können. Bei humanitären Katastrophen gehören wir zu den ersten, die sich aufmachen, um das Leben von Betroffenen zu retten und zu erhalten und um zerstörte Existenz wieder aufzubauen.

Beispiele aus unseren Mitgliedswerken:

Hoffnung für Straßenkinder – Christ for Asia

Auf den Philippinen sind etwa 1,5 Millionen Straßenkinder zu finden. Sie betteln an roten Ampeln, verkaufen Zigaretten an Bushaltestellen, stehlen in Kaufhäusern und schlafen auf der Straße. Gesellschaftlich werden sie abgelehnt und oft als Kriminelle abgestempelt oder als Plage gesehen. Zerbrochene Familien, Hunger, Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung treiben diese Kinder auf die Straße. Doch dort geraten sie meist nur noch tiefer in den Sog von Armut, Gewalt, Drogen und Gesetzlosigkeit.

Ein großes Team von Mitarbeitern, Hauseltern, Lehrern, Sozialarbeitern, Missionaren und jugendlichen Freiwilligen (FSJ) ist in unterschiedlichen Diensten zum Wohle der Straßenkinder im Einsatz. Fünfundsiebzig Kinder erfahren in zwei Kinderheime Versorgung, Annahme und Zugehörigkeit. In der dazugehörigen Nehemiah-Schule können Kinder aus unseren Heimen und aus den Elendsvierteln Cebus kostenlos zur Schule gehen und ihren Schulabschluss machen. Wöchentlich werden etwa 1.100 Kinder in Slumvierteln durch Essensausgaben versorgt. Beim 2013 Taifun beteiligten wir uns an Lebenserhaltungsmaßnahmen für Opfer und unterstützen den Wiederaufbau von 1.000 Häusern.

Weitere Informationen: www.jms-altensteig.de/mission/christforasia

Waisenkinder am Dach der Welt – Hilfe für Nepal

In Zusammenarbeit mit der Himalaya Gospel Church in Katmandu helfen wir Nepals Waisen- und Straßenkindern, auch „abandonned children” (aufgegebene Kinder) genannt. Unser Ziel ist es, diesen Kindern wieder eine Perspektive in ihrem Leben zu geben. Hundert Patenschaften ermöglichen die Unterbringung, Ernährung, medizinischer Versorgung sowie die schulische Bildung dieser Kinder auf dem Land sowie in einem von uns unterstützten Kinderheim in Katmandu.

Hilfseinsätze werden in abgelegenen Bergdörfern geführt, um die Not der ärmsten der Armen zu lindern. Nach dem verheerenden Erdbeben 2015 verteilten wir zuallererst Nahrungsmittel, Trinkwasser sowie Zeltplanen und in einem zweiten Gang Wellblech für die Abdeckung von provisorischen und später wiedergebauten Unterkünfte.

Weitere Informationen: www.jms-altensteig.de/mission/hfn

Flüchtlinge, Integration und Migration

Neben einer Willkommenskultur sind unter anderem hohe interkulturelle und sprachliche Kompetenzen sowie Erfahrung mit den Migrationsbehörden notwendig, um die Integration von Flüchtlinge und Menschen aus fremden Ländern in Deutschland erfolgreich zu stemmen. Wir begegnen diesen Menschen wertschätzend und bieten ihnen praktische und materielle Unterstützung. Wir wünschen uns, dass Deutschland für sie ein echtes Zuhause wird, in dem sie am gesellschaftlichen Leben aktiv Anteil haben.

Beispiele aus unseren Mitgliedswerken:

Interkulturelle Teams – Liebenzeller Mission

Die Interkulturellen Team der Liebenzeller Mission sind derzeit im Raum Stuttgart, Frankfurt, Freiburg, Karlsruhe, Pforzheim und Zürich aktiv. Durch jahrelange Auslandserfahrungen verfügen die Mitarbeitenden in unseren Interkulturellen Teams über eine hohe interkulturelle Kompetenz. Sie sind mit Sprache und Kultur vieler Migranten bestens vertraut. Ausgehend vom christlichen Leitbild verstehen sie sich als Integrationshelfer und Mediatoren, die in unserer multikulturellen Gesellschaft zwischen den verschiedenen kulturellen Lebensformen vermitteln.

Ziel dieses Arbeitszweiges ist es Menschen mit Migrationshintergrund das Einleben und Zurrechtfinden in Deutschland zu erleichtern, damit es bald zu ihrer neuen Heimat wird. Außerdem möchten sie die Menschen mit dem christlichen Glauben in Verbindung bringen.

Vor Kurzem ist zudem ein „Hoffnungshaus“ in Bad Liebenzell entstanden. Dort werden Deutsche und Migranten zusammen wohnen und leben. Wir sind der Meinung: So kann Integration gelingen! In Seminarangeboten sowie dem "Leitfaden für die Begegnung mit Flüchtlingen" gibt die Liebenzeller Mission Erfahrungen und praktische Anregungen weiter.

Weitere Informationen: www.liebenzell.org/interkulturelles-team

Freiwilligendienste

Mit unserem Leit-Motto „Wir wollen Euch wachsen sehen!“ haben die netzwerk-m Freiwilligendienste drei Entwicklungs-Dimensionen im Fokus: 1. Die uns anvertrauten Freiwilligen, 2. Anleiterinnen und Anleiter in den uns angeschlossenen Einsatzstellen, 3. das eigene Team von Mitarbeitenden der Freiwilligendienste bei netzwerk-m.

Im miteinander Arbeiten nutzen wir die vorhandene Kompetenzen und Potentiale aller Akteure, um ein vielfältiges Angebot anzubieten und uns gegenseitig in unserer Arbeit zu unterstützen. Wir gewährleisten damit die Qualität in der Arbeit mit Freiwilligen, sodass Einsatzstellen, Freiwillige, Träger und die Gesellschaft gemeinsam hiervon profitieren. Zielsetzungen sind eine qualitativ hochwertige Seminararbeit, sowie eine intensive, kompetente als auch partnerschaftliche Begleitung aller Freiwilligen und Anleitenden.

In unserer pädagogischen Begleitung vermitteln wir Kompetenzen zur Bewusstwerdung, Verarbeitung und Reflexion von persönlichen Standpunkten und Begabungen. Es gilt, unsere Freiwilligen zu stärken: „Wir wollen Euch wachsen sehen“ verstehen wir dabei als Fördern und konstruktives Herausfordern zur Meinungsbildung, zur Verantwortung und zum Glauben.

Weitere Informationen: www.deinjahr.org

Gästehäuser und Freizeitheime

Die Tagungs- und Gästehäuser der netzwerk-m Mitglieder bieten vielzählige Freizeitangebote, Weiterbildungen sowie Möglichkeit für Austausch und Begegnung oder einem naturnahen Urlaub.
Empfehlung des Hauses gibt Übersicht zu Häusern unserer Mitglieder und Freunde.

Gemeinnützige Verwaltung

Mitgliedern und Freunden bietet netzwerk-m verschiedene Hilfsmittel für die Organisation und Verwaltung eines gemeinnützigen Vereins zur Verfügung:

  • Handbuch Recht und Orga mit einem kompakten Überblick über (fast) alle relevanten Fragen rund um die gemeinnützige Tätigkeit im In- und Ausland. Das Handbuch kann mit einem Abonnement für einen passwortgeschützten Intranetzugang mit Beratung durch den Redaktionsleiter und unserem Newsletter zu aktuellen Fragen (Versand 8-10 jährlich) kombiniert werden.
    Gehaltsstruktur christlicher Werke (Vorschläge für die Eingruppierung der in einem gemeinnützigen Werk vorkommenden Berufsgruppen mit Gehaltstabellen).
  • Tagungen für Geschäftsführung, Verwaltungsleitung, Sachbearbeitung, Sekretariat, Buchhaltung.
  • Vermittlung von gemeinnützigkeitserfahrenen Steuerberatern und Rechtsanwälten.

 

 

Glaube und Gesellschaft

„Suchet der Stadt Bestes“, Jer. 29,7 - Ob als Studierende, Schullehrer, Geschäftsleute oder Sozialarbeiter – wir bringen uns gewinnbringend in unsere Gesellschaft ein und dienen ihr als ein selbstverständlicher Ausdruck unseres christlichen Glaubens. 

Beispiele aus unseren Mitgliedswerken:

ChemnitzForum Glauben und Denken - Campus für Christus

In der abendlichen Veranstaltungsserie tritt der christliche Glaube in einen akademischen Dialog mit anderen Weltanschauungen. Referierende schlagen Brücken zwischen ihrer wissenschaftlichen Disziplin und Glaubensfragen. Anknüpfend an wissenschaftliche Vorträge ist Raum für den Diskurs zwischen Referierenden und Gästen. Verschiedene Standpunkte und unterschiedliche Ansichten sind dabei herzlich willkommen. Musikalische Beiträge runden das Programm ab. Unter den Rednern und Themen der letzten Jahre finden sich Dr. h.c. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D. ("Privatsache Religion? Über das Verhältnis von Kirche und Staat in säkularisierter Gesellschaft“), Prof. Dr. Wolfgang Huber, Berlin ("Religion – Spaltpilz oder Klammer für die Gesellschaft?“), Professor Dr. Martin Leiner, Jena ("Ist Versöhnung machbar?  Politische und theologische Ansätze nach dem Gazakrieg?“).

„Wissenschaft hilft uns immer besser zu verstehen, wie unsere Welt funktioniert. Sie beruht auf der menschlichen Neugier und der offenen, sorgfältigen Forschung. Dann liefert sie immer wieder gute Ergebnisse, um unser Leben  zu bereichern. Der Glaube oder auch Nichtglaube liefert einerseits eine weltanschauliche Grundlage für die ethischen Rahmenbedingungen der Wissenschaft, als auch für die Aspekte der Realität, die sich ihrer Reichweite entziehen. Ein gesunder Glaube baut auf einem offenen Denken und Forschen auf.“ - Ulrich Täuber (Campus für Christus) ist Teil des Veranstaltungteams vom ChemnitzForum Glauben und Denken.

Weitere Informationen: www.glaubenunddenken.de

Christen in der Wirtschaft e.V. (CiW)

Unternehmer und Führungskräfte in der Wirtschaft fühlen sich oft allein. Wenn sie Christen sind, stehen sie unter besonderem Erwartungsdruck: Sie sollen menschlich handeln, nachhaltig wirtschaften, großzügig spenden – und bei alledem natürlich ausreichend Gewinne machen, um die Organisation nicht zu gefährden.

Christen in der Wirtschaft e.V. (CiW) unterstützt christliche Führungskräfte in diesen Herausforderungen. CiW ist einer der ältesten christlichen Wirtschaftsverbände Deutschlands und arbeitet überkonfessionell. Der Verband ist eine Bewegung von verantwortlichen Christen aus den Bereichen Handwerk, Handel, Dienstleistung, Industrie und Gesellschaft.

Mit einem qualifizierten Netzwerk ermutigt CiW Menschen zur Umsetzung christlicher Werte im Berufsleben und bietet konkrete Orientierungshilfen für den Arbeitsalltag – durch Tagungen, Vorträge, persönliche Unterstützung und Schulungen wie das Programm „Wirtschaften auf biblischer Grundlage“ (WiBi).

Die Erfahrungen der Menschen im CiW zeigen, dass gelebter Glaube einen entscheidenden Mehrwert für Leben und Wirtschaft bedeutet.

Weitere Informationen: www.ciw.de

 

 

Jugend und Familien

Viele Mitgliedswerke begleiten Kinder, Jugendliche und Familien auf ihrem Lebensweg. Sie tun das auf der Grundlage eines biblisch fundierten Menschenbildes. Die Bibel lehrt, dass vor Gott jeder Mensch gleich kostbar und einzigartig ist. Gottes Liebe gilt allen Menschen, so unterschiedlich sie als Typen auch sind, und egal ob heranwachsend, auf Partnersuche, verliebt, verheiratet, Single, verwitwet oder geschieden.

 

 

Jugendkirchen, Gemeindearbeit, Lebensgemeinschaften und Kommunitäten

Christliches Leben braucht Gemeinschaft. In unserem Netzwerk finden sich viele unterschiedliche Formen für viele Zielgruppen. Es gibt attraktive Jugendkirchen, die alle Generationen umfassenden Gemeinden, außerdem Lebensgemeinschaften und Kommunitäten, deren Mitglieder verschiedenen Konfessionen angehören, die verbindlich miteinander leben und die sich einem bestimmten gesellschaftlichen Auftrag widmen.

Beispiele aus unseren Mitgliedswerken:

Männer brauchen Herausforderungen - Christlichen Gästehäuser Monbachtal

Rauchwolken und metallisch dröhnende Schläge klangen durchs Monbachtal. Was war los?

Die Verantwortlichen der Männerarbeit in den Christlichen Gästehäusern Monbachtal wagten sich mit dem Angebot „Messerschmieden für Männer“ in neue Gewässer. Ziel war, dass jeder Teilnehmer ein selbstgeschmiedetes Messer mit nach Hause nehmen und Neues über Gott und die Welt entdecken konnte. Der Seminarleiter und Schmiedemeister Nicolaus Laufer erklärte, dass die Herstellung von Messern die Königsdisziplin im Schmieden sei. Bei jedem Arbeitsschritt bestehe die Gefahr, dass das Messer kaputt gehe und die ganze Arbeit umsonst war. Trotz dieser „Gefahr“ im Nacken wurden die 12 Schmiedefeuer am Freitagmorgen auf die Höchststufe angeheizt. Zwei Tage lang wurde gehämmert, geschliffen und poliert. Am Ende hatten 20 verrußte, aber glückliche Männer das große Ziel erreicht: Jeder hatte ein funktionstüchtige Messer hergestellt – und jeder hatte Gemeinschaft mit Anderen und mit Gott erlebt. Und viele werden sich wiedersehen … spätestens beim Männeraktionstag.

Weitere Informationen: www.monbachtal.de/maenner.

Menschenrechte und Religionsfreiheit

Wir stehen uneingeschränkt hinter Artikel 18 der UN Menschenrechtscharta, die jedem Mensch ein Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit gewährt, das ebenso einschließt, seine Religion oder Weltanschauung wechseln zu dürfen sowie seine Religion oder Weltanschauung alleine oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulturhandlung zu bekennen.

In Deutschland bildet dieses verfassungsgeschützte Recht einen Grundpfeilen unseres gesellschaftlichen Lebens, ganz im Gegensatz zu anderen Regionen dieser Welt, in denen dies eingeschränkt oder hegemonisch praktiziert wird und wo dabei, einzelne Menschen oder ganze Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen oder benachteiligt werden.

Wir unterstützen unsere Mitglieder darin, dass aufgedeckte Verstöße oder religionsmotivierte Verfolgung innerhalb ihrer Wirkungskreise, der Politik und zuständigen Ministerien und Behörden gemeldet und in Zusammenarbeit mit ihnen beseitigt werden.

 

 

Musik und Sport

Musik und Sport begeistert und bringt Menschen auf besondere Weise zusammen. netzwerk-m-Werke überwinden im Bereich Sport und Musik jedoch nicht nur sprachliche und kulturelle Grenzen. Durch die Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben fördern sie ein Mit- und Füreinander, stärken Austausch und überwinden Grenzen religöser Zugehörigkeiten in unserer Gesellschaft.

 

Beispiel aus unseren Mitgliedswerken:

Adonia - Musicalcamps für Teenager und Kinder

Oft wird der heutigen Jugend nachgesagt, sie lasse sich vor allem berieseln und sei passiv. Dieses Vorurteil können wir ganz und gar nicht bestätigen. Wir erleben, wie Jugendliche aufblühen, wenn sie Möglichkeiten haben, ihre Fähigkeiten einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen!

Deutschlandweit nehmen jährlich 4000 Kinder und Teenager an einem der 60 Adonia-Musicalcamps teil. In unseren Projekten fördern und fordern wir Kinder und Jugendliche in ihrem Glauben, in ihren kreativ-musikalischen Fähigkeiten und in ihrer Persönlichkeit.

An den siebentägigen Musicalcamps nehmen jeweils 70 Kinder oder Teens teil. Die ersten Tage wird in einem Freizeithaus unter Anleitung eines ehrenamtlichen Teams intensiv geprobt - Chor, Sologesang, Tanz, Live-Band und Theater - dann folgen die Konzerte. Der Austausch in Kleingruppen, kreative Angebote, Spiel und Sport prägen die Camps genauso wie das Üben für die Konzerte.

Weitere Informationen: www.adonia.de

Werteoffensive – SRS

Ziel der Werteoffensive ist es christliche Werte in den Sport und damit auch in die Gesellschaft zu bringen. Unsere Bewegung soll Sportler dazu motivieren, ihre Werte im Sport aktiv zu leben und ein Zeichen zu setzen. In konkreten Projekten engagieren wir uns dafür, dass Werte wie Respekt, Vertrauen und Wertschätzung im Sport nicht nur “erlebt“ sondern auch “gelebt“ werden.

  • Die Werteoffensive motiviert Sportler in Deutschland dazu, über ihre Werte nachzudenken und diese sichtbar im Sport zu leben. – Dafür steht „Herz spricht Sport“. Werteerlebnisse schaffen und multiplizieren
  • Die Werteoffensive schafft vielfältige Möglichkeiten, Werte im Sport zu erleben und sich für Werte zu engagieren: in Sportler-Communities, Sportteams und Sportcamps sowie durch Mitmach-Aktionen oder die Werteprojekte.
  • Die Werteoffensive investiert in die Ausbildung von werteorientierten Trainern und Sportlern, da diese für viele junge Menschen eine prägende Bedeutung haben.

Im Kinder und Jugendsport werden so rund 7.000 Kinder und Jugendliche für Werte begeistert, in Fußballschulen, auf Sportcamps und Freizeiten. Durch integrative Sportarbeit in regionalen „Community-Cups“ fördern wir Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Kulturen und in einem Trainerfroum werden etwa 1.000 Trainer im zu werteintegrierter Trainingsarbeit motiviert und geschult.

Weitere Informationen: werteoffensive.de

 

 

Zusammenarbeit mit politischen Amtsträgern, Ministerien und Behörden

Unser Ansatz in Zusammenarbeit mit Politikern, Ministerien und Behörden ist, ihnen in gemeinsamen Themen durch unsere Kernkompetenzen zu dienen. Wir streben nach gelebten Beziehungen zu allen Parteien, um sie in der Entwicklung von basis- bzw. bürgernaher Politik zu unterstützen. Dies geschieht bedarfsorientiert auf kommunalen, Landes-, Bundes-, EU- und UNO-Ebene.

 

 

Fachtagung 2018: Jugendarbeit

14.-16. November 2018
Thema: Sprachfähig in einer vielfältigen Gesellschaft

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